Von Seifenblasen bis Flugsimulator: Eine Woche Physik von morgens bis abends
- Wir sind mutig.

- vor 6 Tagen
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Eine Woche am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, anspruchsvolle Klausuren und Physik von morgens bis abends – das klingt vielleicht erst einmal anstrengend, war für mich aber vor allem eine spannende und besondere Erfahrung. Ich habe in diesem Schuljahr an der Internationalen Physikolympiade (IPhO) teilgenommen. Nach Aufgaben für zu Hause und einer Klausur an der Schule wurden deutschlandweit 50 Schülerinnen und Schüler zur dritten Runde eingeladen – und ich durfte dabei sein.
Diese dritte Runde fand vom 24. bis 30. Januar in Göttingen am DLR statt. An vier Vormittagen schrieben wir jeweils drei Stunden Klausur, zwei theoretische und zwei experimentelle. Inhaltlich ging es zum Beispiel um Seifenblasen, die Leistung von Batterien, den Dopplereffekt, Flugzeugreifen und vieles mehr.
Neben den Klausuren gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Seminare zu Themen wie Fluglärm oder Wetterforschung, Führungen durch verschiedene Versuchsanlagen, eigene Experimente in einem kleinen Windkanal, der Flugsimulator – auch wenn unsere Landung eher einer Bruchlandung glich – sowie der Bau von Modellflugzeugen mit anschließendem kleinen Flugwettbewerb. Außerdem lieferten wir uns eine Schneeballschlacht und besuchten das Grab von Carl Friedrich Gauß. Vor allem aber war es schön, so viele andere physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler kennenzulernen.
Am letzten Tag fand die Preisverleihung statt. In die nächste Runde habe ich es leider nicht geschafft, bin aber mit der Woche und dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden und freue mich, es bis hierhin geschafft zu haben. Die Teilnahme an der Physikolympiade war für mich eine tolle Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie vielseitig Physik ist – und wie viel Spaß es macht, sich gemeinsam mit anderen dafür zu begeistern. Allen, die Interesse und Freude an Physik haben, kann ich nur empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren – es lohnt sich!
\ Juna Berreth, K2



