Physik schlägt Wellen – Auf Exkursion zur Hansestadt Hamburg
- Wir sind zukunftsorientiert.

- 24. Feb.
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Vom 19. bis 21. Januar tauschten der Physik-Leistungskurs und der Basiskurs den grünen Teppich gegen die Hansestadt Hamburg und stellten schnell fest, dass Physik auch mit Hafenblick wunderbar funktioniert.
Ein überraschendes Highlight erwartete uns auch schon zu Beginn der Fahrt: die Umstiegszeit von 18 Minuten in Frankfurt reichte für den Anschlusszug – ein Ereignis, welches nicht nur physikalisch, sondern auch statistisch bemerkenswert ist.
Nach der Ankunft in Hamburg, gefolgt von einem ausgiebigen Spaziergang mit dem eigenen Koffer inmitten des regen Stadtlebens, wurde spontan noch ein kurzer Besuch der Aussichtsterasse der Elbphilharmonie eingeschoben. Trotz der kalten Temperaturen und dem für Hamburg auch bekannten regnerischen Wetter, hatten wir Glück und wurden durchweg mit Sonne belohnt. Belohnt wurden außerdem all jene, deren tägliches Bewegungspensum noch Luft nach oben hatte – die rund 150 Stufen auf dem Weg zur Jugendherberge sorgten zuverlässig für den nötigen Ausgleich.
Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zur Hafenrundfahrt, bei der das archimedische Prinzip in beeindruckenden Dimensionen beobachtet werden konnte. Besonders im Licht der Abendsonne erhielten die zahlreichen Containerschiffe durchaus eine unerwartet ästhetische Note. Der restliche Abend stand zur freien Verfügung und wurde genutzt, um den ersten Tag selbstverständlich auch angemessen ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen führte uns der Weg nach einem gemütlichen Frühstück zum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron). Der Besuch begann mit einer informativen Präsentation und wurde durch eine Führung über das weitläufige Gelände und durch verschiedene Gebäude ergänzt. Besonders eindrucksvoll war es zu sehen, mit wie viel Engagement, Forschungsgeist und moderner Technik hier gearbeitet wird, und das alles verborgen hinter einer unscheinbaren Fassade.
Nach einer kurzen Mittagspause, die die Lehrer auch genüsslich mit einem Stück Kuchen verbrachten, zog sich unsere Exkursion mit einem Besuch bei Airbus fort. Die Führung bot spannende Einblicke in die großen Werkhallen bei Airbus, in denen emsig gearbeitet wurde. Neben unserem Guide wurde diese auch von einem freundlichen Security-Mitarbeiter begleitet, der fast so viel Eindruck hinterließ, wie alle sechs Beluga XL zusammen.
Komplettiert wurde der Tag mit einer individuellen Abendgestaltung, bei der das Untergeschoss der Jugendherberge auch noch bis in die Nacht hinein genutzt wurde.
Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder Sachen packen, und bei einem wunderschönen Sonnenaufgang während des Frühstücks fiel es umso schwerer, dieser Stadt schon wieder den Rücken zu kehren.
Doch vor der endgültigen Abreise war natürlich ein Besuch im Miniaturwunderland unerlässlich, der jeden in Staunen versetzte und bei vielen auch eine gewisse kindliche Begeisterung hervorbrachte. Mit viel Aufwand wurden die verschiedenen Szenen kreativ, detailliert und mit einer Menge technischem Geschick umgesetzt. Ein krönender Abschluss, der abwechslungsreichen, aber leider viel zu kurzen Studienfahrt.
Wir bedanken uns anschließend herzlich bei Herrn Bracht und Herrn Riekert, welche uns die Exkursion ermöglicht haben und diese entspannt begleitet haben. Sie wurde zu einem unvergesslichen Ereignis, an welches wir uns noch lange zurückerinnern werden.
\ Maya Görner, K2





