Junge Stimmen, starke Themen: Die Landtagsdebatte am IKG
- Wir sind verantwortungsvoll.

- 13. März
- 2 Min. Lesezeit
Politische Bildung endet nicht im Unterricht. Sie wird dann lebendig, wenn Diskussion und Austausch stattfinden. Genau das ermöglichte unsere Podiumsdiskussion „ProvoKant“ zur kommenden Landtagswahl.

Am 23. Februar durften wir alle Kandidatinnen und Kandidaten unseres Wahlkreises, also Vertreterinnen und Vertreter von Parteien, denen realistische Chancen auf einen Einzug in den Landtag eingeräumt werden, am Immanuel-Kant-Gymnasium begrüßen. Unter der Moderation von Ismael und Jakob aus der K2 entwickelten sich spannende und engagierte Diskussion zu den Themen Bildung und Wohnen, die hoffentlich zu mehr Klarheit im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlentscheidungen beigetragen haben. Dass sich die Kandidatinnen und Kandidaten die Zeit genommen haben, um mit uns Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen, ist nicht selbstverständlich. Dafür bedanken wir uns herzlich.
Die Veranstaltung war in drei Teile gegliedert. Zunächst stand das Thema Bildung im Mittelpunkt. Ein Thema das uns als Schule natürlich besonders betrifft. Diskutiert wurde hier unter anderem über verschiedene Reformvorschläge. Auch die grundsätzliche Frage nach Chancengleichheit im Bildungssystem wurde aufgegriffen. Im zweiten Block ging es um das Thema Wohnen. Dabei standen bezahlbarer Wohnraum, soziale Gerechtigkeit und Zukunftsperspektiven für uns junge Menschen im Fokus.
Im dritten Teil hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit eigene Fragen zu stellen, sowohl zu bestimmten Themen als auch direkt an einzelne Parteien. Auch hier wurde immer wieder Bezug auf die Lebenswelt von uns jungen Menschen genommen. Darüber hinaus sprachen die Politiker*innen weitere aktuelle Themen, wie beispielsweise Migration, angesprochen. Dabei wurde deutlich, wie groß das politische Interesse vieler Schülerinnen und Schüler ist und wie differenziert sie sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen und politische Aussagen auch kritisch hinterfragen.
Auch wenn die Veranstaltung aus nachvollziehbaren Gründen, insbesondere mit Blick auf die Sicherheit unserer Schule, in einem kleineren Rahmen als im vergangenen Jahr stattfand, war die Atmosphäre durchweg engagiert, respektvoll und aufmerksam.
Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Zuhören und von einem fairen und respektvollen Austausch unterschiedlicher Meinungen - genau das war an diesem Nachmittag spürbar.
Ein herzlicher Dank geht an die Schulleitung für die Genehmigung der Veranstaltung sowie der Fachschaft Gemeinschaftskunde für die organisatorische Unterstützung im Hintergrund. Ebenso bedanken wir uns bei allen weiteren Beteiligten, die zum Gelingen dieser Podiumsdiskussion beigetragen haben.
Die Veranstaltung hat uns einmal mehr gezeigt: Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort gelebter Demokratie.
Am 8. März haben alle Wahlberechtigten die Möglichkeit, ihre Stimme anzugeben und so die politische Zukunft mitzugestalten. Nutzen wir diese Chance.