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Mit Sonne gerechnet: NwT-Basisfach K1 auf Energie-Exkursion in Freiburg

Am 26. und 27. März führte das NwT-Basisfach K1 eine zweitägige Exkursion nach Freiburg im Breisgau durch – Schwerpunkt: Energietechnik. Wo, wenn nicht in Deutschlands selbsternannter Solarhauptstadt.

Nach der Anreise mit dem Zug ging es direkt ins Programm: In Kooperation mit dem Rotteck-Gymnasium Freiburg durften wir deren Räumlichkeiten nutzen und ein Praktikum zur Solarzelle absolvieren – samt Kennlinien, Wirkungsgraden und der ernüchternden Erkenntnis, dass die Sonne sich an Stundenpläne nur bedingt hält.



Der Abend hielt ein besonderes Erlebnis bereit: ein Konzert in der Schule, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen und ergänzenden Vorträgen rund um das Thema Energie. Eine Kombination, die in dieser Form vermutlich nur in Freiburg als selbstverständlich gilt.

Am Freitag durften wir das im Labor Erlernte im Realmaßstab wiederfinden. Eine rund dreistündige Führung durch das Vauban-Viertel zeigte, wie konsequent sich nachhaltige Energiekonzepte in einen Stadtteil übersetzen lassen, wenn man es denn wirklich will. Passivhäuser, Solardächer, autoarme Straßen – ein Lehrbuchkapitel zum Durchlaufen.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Heliotrops von Architekt Rolf Disch: ein Gebäude, das sich im Tagesverlauf nach der Sonne dreht, um deren Energie maximal zu nutzen. Architektur, die ihrem eigenen Heizkostenabrechner ein Schnippchen schlägt.

Am Freitagabend traten wir die Rückreise nach Leinfelden an – mit dem Eindruck, dass Energietechnik dann am überzeugendsten ist, wenn sie nicht nur im Schulbuch, sondern auch im Stadtbild steht.

Vielen Dank an Alexander Coulin für die Dokumentation.


\ Gy

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