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Stratoflight-Projekt: Flug in die Stratosphäre

Am Montag, den 17.07.2023 haben die Klassen 8c, 9c und Schüler*innen der K1 nach langer Vorbereitung einen Wetterballon für wissenschaftliche Zwecke in die Stratosphäre geschickt.

Die mehrwöchige Vorbereitung in den Fächern Chemie, Physik, NWT und Biologie wurde von den 50 beteiligten Schüler*innen genutzt, um die Sonde startbereit zu machen. Die Sonde bestand aus Styropor zur Wärmeisolierung, da in der Stratosphäre bis zu -50°C herrschen. Außen an der Sonde sorgten zwei Flügel für mehr Stabilität und somit besseres Videomaterial, welches mit Hilfe einer Action-Kamera aufgezeichnet wurde. Für eine längere Akkulaufzeit wurde im Inneren der Sonde ein Akku-Pack angebracht. Zusätzlich wurde ein Datenlogger mit Sensoren und ein GPS-Tracker eingebaut. Mit dem 3D-Drucker

der Schule hatten wir eine Halterung gedruckt, die mit chemischen Experimenten bestückt an der Außenseite der Sonde befestigt wurde.


Am Morgen des Starttages fanden die letzten Vorbereitungen statt. Der aus Naturkautschuk und Latex bestehende Wetterballon wurde mit der entsprechenden Menge Helium (4400 l) befüllt und mit Schnüren an der Sonde befestigt. Außerdem wurde ein Fallschirm zur sanften Landung befestigt. Die nicht einmal 1500 Gramm schwere Sonde ist um 9:44 Uhr vom Schulhof gestartet.


Nach ca. 2 Stunden und 50 Minuten ist die Sonde in der Nähe von Ansbach in einem Maisfeld gelandet. Während des Flugs betrug die maximale Flughöhe 37183 Meter. Obwohl der Fallschirm kurz nach dem Platzen des Ballons abgerissen ist und die Sonde daher eine Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h erreicht hat, wies die Sonde nur kleine Schäden auf.


Eine Gruppe von Schülern und Lehrern machte sich kurz nach dem Start der Sonde auf den Weg, um die Sonde zu bergen. Da das GPS-Signal über das Mobilfunknetz übertragen wurde, konnte man die Sonde über eine App verfolgen, jedoch verliert man ab einer bestimmten Höhe das Signal. Mit Hilfe der im Voraus berechneten Flugroute konnte die Bergung beschleunigt werden, indem wir zum ungefähren Landeort fahren konnten.


Die Daten der Kamera sowie der Messgeräte wurden an den Projekttagen analysiert, von den Schülern ausgewertet und am Schulfest präsentiert.


Wir hatten alle sehr viel Spaß und sind froh, dass alles reibungslos geklappt hat.


\ Lion, Noah, Jonas K., Jonas H. (Klasse 8c)


Die Berichterstattung der Stuttgarter Zeitung findet sich hier (Paywall).

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